Du + Ich = gemeinsam für eine nachhaltige Welt

Toi + moi = ensemble pour un monde durable

Zeitraum: 2019 / 2020

Mauritius-Gymnasium · Burgstraße 2 · Nordrhein-Westfalen
19 Schüler*innen · 15 - 17 Jahre
Lycée La Fayette · Clermont-Ferrand · Clermont-Ferrand
25 Schüler*innen · 16 - 18 Jahre

  • Architektur und Städtebau
  • Deutsch-französische Beziehungen
  • Europa
  • Fremdsprachen
  • Industrie / Wirtschaft / Arbeitswelt
  • Jugend und Zukunft
  • Konsumarten
  • Teamfähigkeit
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  • Wissenschaft und Technik

Uns Europäer und Europäerinnen verbindet der Wunsch nach sauberer Luft und intakter Umwelt. Überall sind junge Menschen aktiv und forderrn ein Umdenken in Industrie, Verkehr und im täglichen Leben. Doch die wenigsten sind bereit, dafür auf Gewohnheiten und auf Luxus zu verzichten. – Was tun?
In diesem deutsch-französischen Projekt sind wir "Umweltsünden" auf der Spur, entdecken Ideen für Nachhaltigkeit und suchen nach Lösungen für den Erhalt unserer Umwelt. Mit Fantasie, Kreativität und Spaß stellen wir uns den wichtigen Fragen für unsere Zukunft. Wir nehmen die aktuelle Klimaschutz- Diskussion zum Anlass, um Jugendlliche für ihre grenzüberschreitende, gemeinsame Verantwortung zu sensibilisieren, Handlungsbereitschaft und Mut zu wecken und die deutsch-französische Partnerschaft zu stärken.

Das Projekt umfasst drei Phasen:

1. Vorbereitung in den Schulen,
2. Drittort-Begegnung in Karsruhe mit „Nachhaltigkeits"-Programm
3. Nachlese, Evaluation, Veröffentlichung

Innovation
a) La destination retenue pour l’échange de l’année scolaire 2019/20 est Karlsruhe en Baden-Württemberg.
La ville de Karlsruhe est une ville très jeune (300 ans) et présente un aspect unique de par son organisation en étoile ou éventail ce qui lui vaut le surnom de « Fächerstadt » (ville en éventail). Mais Karlsruhe présente aussi un autre intérêt : elle est une ville moderne, tournée vers le futur et engagée dans le développement durable. En 2017, Karlsruhe, ville « cycliste », est nommée au concours sur le développement durable et gagne le 1er prix avec un projet de vélo-transporteur.
Karlsruhe est donc l’endroit idéal pour réaliser un projet liant histoire et avenir, en considérant la nécessité d’une prise de conscience du devenir de notre planète face à une pollution massive et destructrice.
b) Seit Greta Thumberg sind „Umweltschutz“ und „Nachhaltigkeit“ zu einem medien- und politikbeherrschenden Thema geworden, das Schüler elektrisiert. Wir nutzen es!

Aktivitäten


Vorbereitung

Schulinterne und schulübergreifende Abstimmung  zu Ort, Datum, den betroffenen Schülergruppen und dem Programm in Karlsruhe;  Elterninformation, Schülerinformation,Kick-off-Veranstaltung in beiden Schulen als Öffentlichkeitsarbeit und Gruppenbildung; Entwicklung eines Projektlogos; Sensibilisierung der  Recherche: nachhaltige und nicht nachhaltige Verhaltensweisen im privaten Konsum, in der Wirtschaft und in Mobilitätsangeboten; Suche nach positiven Beispielen im lokalen und regionalen Umfeld (Spurensuche: „Nachhaltigkeits-Detektive“)
Mauritius: Anbindung an das EU ERASMUS Projekt "beyond natural limits" mit Spanien  + Litauen;
Lafayette: Besuch der Michelin Werke Clermont-Ferrand

 

Anhand der gemeinsamen Aufgabenstellungen Sammeln von Beispielen und deren Aufbereitung; falls möglich soll eine Skype-Sitzung statfinden, in der sich die Gruppenmitglieder virtuell kennenlernen und spielerisch erste Ergebnisse und Fragestellungen präsentiert werden. Diese Videokonferenz dient eher der Motivation als der inhaltlich tiefen Auseinandersestzung. Ihre Umsetzung hängt ab vom Stundenplan und den technischem Möglichkeiten in den beiden Schulen.

In dieser Vorbereitungs-Phase des Projekts bilden die Jugendlichen nationale Themen-Teams, arbeiten im eigenen Rhythmus und bringen die selbst gewählten Beispiele ein.  Sie machen Vorschläge für ein Projektlogo und die Workshops, die während der 2. Phase des Projekts (Drittortbegegnung) stattfinden,  nehmen Einfluss auf die Feinabstimmung des Programms in Karlsruhe und auf die Gestaltung des virtuellen Klassenzimmers auf Teletandem..

Begegnung

Besichtigungsprogramm in Karlsruhe und Stuttgart
Werkstätten zur Wahl für die Jugendlichen:
gemeinsames Sammeln, Diskutieren und Präsentieren von Nachhaltigkeits-Beispielen (z.B. Collagen/Plakate/animierte Fotosequenz);
kreative Annäherung an ökologische Fragen und Lösungskonzepte, z.B. Entwicklung eines Brettspiels „Footprint“ in Analogie zur Online-Platform Footprint; Lied-Umformung eines bekannten Songs (z.B. John Lenne „Imagine“) mit D + F Strophe, einüben, Aufführen am letzen Abend;
Witze/Sketche zu Nachhaltigkeits-Sünden D-F gestalten + aufführen oder als Comic gestalten;

Spielerische Zusammen-"Arbeit" in Wahl-Werkstätten in den Projektarbeits-Phasen in der Jugendherberge;  Vermeidung von Leistungs- und Beurteilungs-Situationen; Betonung der gemeinsamen Aufgabe als Herausforderung; kreative Methoden, musisch-gestalterische Werkstätten, kognitiv-vergleichende Reflexion; Arbeit mit digitalen Medien (Handy-Camera mit Video-Clip-Programm für Foto-Sequenzen); Audios zur Leitfrage "was bedeutet 'Nachhaltigkeit' für dich?"

Das Programm für die Drittortbegegnung ist bei Ankunft in Karlsruhe fest. Die Schülerinnen und Schüler können aber die Mini-Projekt-Themen, die Werkstätten, die Gruppenpartner und die Präsentationsformen entsprechend ihren Wünschen und Begabungen frei wählen und zusätzliche Ideen einbringen.

Nachbereitung

Dokumentation des Projektes auf den Schulwebseiten und in der lokalen Presse Veröffentlichung der besten Ergebnisse auf der Teletandem-Website des Projekts (soweit die  Datenschutzrichtlinien und die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten und der Schüler dies erlauben!)
Ausstellung der Ergebnisse in der Europawoche vom 02. – 10.05.2020 in Foyer der beiden Schulen : Bericht für die Schulgemeinde, Motivation für die kommenden Jahrgänge, sich 2021 für eine neue deutsch-französiche Begegnung anzumelden;

EVA-Bogen für alle Beteiligten zur Sicherung der Qualität und als Planungsgrundlage für kommende D-F-Projekte
 
Ausgewählte Ergebnisse erscheinen im ERASMUS Bericht "Beyond natural Limits"

Notwendigkeit von klaren Zuständigkeiten und von  realistischen, festen Deadlines für die Nachbereitung,
Evaluation und Sichtbarmachung der Ergebnisse schon am Ende der Drittortbegegnung fest vereinbaren und teilweise in Schülerverantwortung geben.
 Die Teilnehmer aus Büren gehören keiner festen Lerngruppe an, sondern kommen aus zwei großen Jahrgangsstufen. Die begleitenden Lehrer haben sie nicht in ihrem Unterricht. Auch die Lafayette-Schüler/innen stammen aus verschiedenen Lerngruppen.

Administratoren-Rechte des virtuellen Klassenzimmers auf Tele-tandem für besonders verantwortungsvolle Schülerinnen und Schüler;

s.o. klare Zuständigkeiten für Teilaufgaben der Aufbereitung der Ergebnisse für digitale und analoge Präsentation.

 

Medien