Projekt_Gedenken_Zukunft

Projet_Mémoire_Avenir

Zeitraum: 2020 / 2021

Käthe-Kollwitz-Schule Hannover · Hannover · Niedersachsen
15 Schüler*innen · 16 - 19 Jahre
Lycée Gallilée · Combs-la-ville · Créteil
27 Schüler*innen · 17 - 19 Jahre

  • Antisemitismus
  • Ausgrenzung von Minderheiten
  • Deutsch-französische Beziehungen
  • Digitalisierung
  • Europa
  • Fremdsprachen
  • Gedenk- und Erinnerungsarbeit
  • Geschichte / Traditionen
  • Identitätskonstruktion
  • Interkultureller Dialog
  • Jugend und Zukunft
  • Teamfähigkeit
  • Verantwortung der Generationen

Kern unseres trinationalen Projektes bildet die Drittortbegegnung in Niederbronn-Les-Bains im Januar 2022.

Im Vorfeld werden wir uns über Videokonferenzen kennenlernen und jeweils an dem Schicksal der jüdischen Familie Szwalberg arbeiten. Diese Familie wurde mit dem Convoi 77, dem letzten Zug nach Auschwitz, von Frankreich deportiert.

Neben vielfältigen Erfahrungen durch Aktivitäten und Exkursionen vor Ort, s. Programm, werden wir das Schicksal der Familie dreisprachig aufarbeiten und unsere Ergebnisse auf der Seite convoi77.org veröffentlichen.

Auch wenn das eigentliche  Projekt und das Produkt eher geschichtlicher Natur sind, wollen wir uns auch mit der Gegenwart und Zukunft Europas beschäftigen, denn in dem Schicksal der besagten Familien verbindet uns alle drei  die gemeinsame Geschichte. Wir tragen zudem eine gemeinsame Verantwortung für die Zukunft Europas, daher werden wir auch das Europaparlament in Strasbourg besichtigen. 

Das Projekt ist besonders innovativ, weil wir ein trinationales, deutsch-französisch-polnisches, Projekt mit einer Drittortbegegnung in Niederbronn-les-Bains auf die Beine stellen möchten.

Am Beispiel des Schicksals der jüdischen Familie Szwalberg wird passenderweise die gemeinsame, alle drei Länder verbindende Geschichte deutlich.

Wir arbeiten mit modernen Medien zum Kennenlernen, zur Informationsbeschaffung und -verarbeitung. Auch das Endprodukt ist innovativ, da unsere Ergebnisse auf der Internetseite des Convoi 77 veröffentlicht werden. So werden die Ergebnisse der SuS einer großen, geschichtlich interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 

Vor Ort bereichern Exkursionen durch Herstellung von Anschaulichkeit und persönlichen Eindrücken, Erlebnissen und Erfahrungen das Projekt.

Außerunterrichtliche Aktivitäten erhöhen den Spaßfaktor bei den SuS und  runden die Drittortbegegnung ab. 

 

Aktivitäten


Begegnung

Am Drittort

La rencontre physique en tiers-lieu aura lieu à Niederbronn les Bains en Alsace du 13 au 21 janvier 2022

Durant le séjour, il est prévu les activités suivantes :

  • Sur site :
  • Une animation d’accueil des participants : “jeux brise-glace”
  • Un atelier “introduction au travail de mémoire et au travail sur les sources”
  • Un circuit-randonnée de découverte de Niederbronn les Bains et de ses alentours
  • Un atelier d’écriture de la biographie multilangue des 4 membres de la famille juive étudiée.
  • En excursion à la journée :
  • Une visite guidée de l’ancien camp de concentration du Struthof et du Mémorial de l’Alsace-Moselle à Schirmeck
  • La découverte du Parlement Européen de Strasbourg et une rencontre avec trois parlementaires français, allemand et polonais.
  • La découverte de la ville de Fribourg et de ses “Stolpersteine” pour la mémoire.

 

Die SuS werden vor allem mit ihrem Corres zusammenarbeiten; je nach Phase des Projekts wird aber auch deutsch-französisch-polnische Trios und Kleingruppenarbeit von 4 bis 6 SuS geben.

Sofern die Coronalage es zulässt, werden die Corres nach Möglichkeit auch gemeinsam in einem Zimmer untergebracht, womit mit dem deutsch-französischen Schülerkongress in Düren bereits positive Erfahrungen gesammelt haben, da sich die SuS auf diese Weise intensiver kennengelernt haben, was Freundschaften vertieft hat.

Außerdem gibt es durch die außerschulischen Aktivitäten, also durch die Aktivitäten und Exkursionen neben der eigentlichen Projektarbeit, immer wieder die Möglichkeit, als Gruppe zusammenzuwachsen (Outdooraktivitäten, Freizeit, Filmabende, Spiele, Sprachanimationen, etc.), da die Gruppeneinteilung der SuS stets variieren soll. 

Die SuS planen die Minisprachkurse zu Beginn der Drittortbegegnung in ihrer eigenen Muttersprache und führen diese vor Ort durch.

Während der Projektarbeit zum Schicksal der jüdischen Familie Szwalberg können die SuS eins der vier Familienmitglieder auswählen, mit den sie sich näher beschäftigen wollen.

Sowohl beim Kochabend als auch beim Performance Day können die SuS das Programm aktiv mitgestallten.

Auch das Programm haben wir an den Schülerinteressen orientiert und Programmwünsche der SuS berücksichtigt (Outdoor-Aktivitäten, Straßburg, Freiburg).

Vorbereitung

Digital

Plusieurs rencontres en visioconférences entre les enseignants et les élèves des différents établissements sont prévues avant le séjour en Alsace afin d’établir un premier contact et une première approche du projet.

  • Une rencontre en visio-conférence avec un descendant de la famille étudiée est prévue
  • Une rencontre en visio-conférence avec Georges Mayer, président de Convoi 77 est également prévue.
  • Une rencontre en visio-conférence avec un survivant du camp d’Auschwitz ?
  • Außerdem werden wir den Teilnehmer*innen die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und kennenzulernen.

  • Videokonferenzen mit Sprachanimationen
  • Breakout Rooms zum Austausch in Kleingruppen
  • Gesprächsrunden mit Möglichkeit des Austausch innerhalb der Gruppe und mit den externen Referenten 

  • SuS übernehmen Teile der Sprachanimationen
  • SuS bereiten in Kleingruppen Fragen für die Referenten vor
  • SuS nehmen aktiv an den Gesprächsrunden im Plenum und in den Kleingruppen teil
  • SuS evaluieren die jeweiligen Veranstaltungen
  • SuS entwickeln Fragen für die bevorstehende Weiterarbeit
  • SuS passen den jeweiligen Arbeitsplan an 

Nachbereitung

Digital

Après le séjour: als Nachbereitung haben wir folgendes geplant: 

  • Evaluation des Projektes und des Programms  direkt vor Ort
  • ca. einen Monat nach der Drittortbegegnung: erneute Videokonferenz unter der Fragestellung: "Wie wirkt das Projekt bei den TeilnehmerInnen nach? Was hat sich evt. verändert? Besteht weiterhin Kontakt? Streben wir eine weitere Begegnung in Deutschland oder Polen an? ..."

  • Evaluationsbogen vor Ort, 5-Finger-Evaluation
  • Ankündigung einer Videokonferenz ca. 1 Monat nach der Drittortbegegnung; Festsetzung eines Termins
  • Videokonferenz: Plenum und Breakout rooms; Gestaltung durch SuS

Nach Möglichkeit planen die SuS diese Videokonferenz selbstständig, d.h., sie überlegen, welche Schwerpunkte bei der Nachbesprechung gesetzt werden sollen. Wir Lehrkräfte unterstützen diesen Prozess aktiv und stehen beratend zur Seite. 

Medien