INformatik – die Basis der Digitalisierung in Frankreich, Deutschland, Europa und der Welt

L’INformatique – la base le la numérisation en France, en Allemagne, en Europe et dans le monde

Zeitraum: 2019 / 2020

Gymnasium Lindlar · Lindlar · Nordrhein-Westfalen
28 Schüler*innen · 13 - 14 Jahre
Collège les Amandiers · Carrières-sur-Seine · Versailles
28 Schüler*innen · 13 - 14 Jahre

  • Deutsch-französische Beziehungen
  • Fremdsprachen
  • Medien / Kommunikation
  • Wissenschaft und Technik

Unser deutsch-französisches Projekt zielt darauf ab, unseren seit elf Jahren existierenden Schüleraustausch zwischen dem Collège Les Amandiers in Carrières-sur-Seine und dem Gymnasium Lindlar auszubauen und um eine weitere interdisziplinäre Komponente zu ergänzen.
Der Erfolg unseres IN-Mathematikprojektes im vorausgehenden Austauschjahr ermutigt uns, wieder ein Projekt aus dem MINT-Bereich durchzuführen, wobei wir uns in diesem Jahr für die Ausrichtung auf das Fach Informatik entschieden haben.
In Carrières-sur-Seine wird zudem im Rahmen der LCE-Klasse Mathematik auf Deutsch unterrichtet, so dass die erforderlichen Grundlagen für unser Projekt in Frankreich im Rahmen dieser Klasse und in Deutschland im Fachunterricht gelegt werden.
Das Gymnasium Lindlar hat im Schuljahr 2018/19 erstmalig die Siegel „MINT-Schule“ und „Digitale Schule“ erhalten. Somit sind wir in beiden Schulen für die Vorbereitung und Durchführung unseres Projektes gut aufgestellt.

Besonders innovativ ist an unserem Projekt die Verbindung von sprachlichem und MINT-Bereich, die sich aus den Fächerkombinationen der betreuenden Lehrkräfte sowie der o.g. Ausrichtung der beiden beteiligten Schulen ergibt.
Hierbei möchten wir die gegebenen technischen Möglichkeiten im internationalen Kontext nicht nur exemplarisch kennen und anwenden lernen, sondern auch Hintergründe verstehen und kritisch hinterfragen, so wie es beispielsweise auch der „Medienkompetenzrahmen NRW“ vorsieht.

Aktivitäten


Vorbereitung

-    Okt. 2019: Projektplanung der beteiligten Lehrkräfte im Rahmen des Besuchs der deutschen Gruppe in Carrières-sur-Seine, Austausch von Materialien;
-    Nov. 2019: Planung für den Austausch 2020, Durchführung der Bewerbung für das IN-Projekt;
-    Dez. 2019-Juni 2020: Aufbau der Kontakte zwischen den deutschen und französischen SchülerInnen, sprachliche Vorbereitung im Rahmen des Unterrichts; Vorbereitung des Besuchs der französischen Austauschgruppe in Kooperation mit der deutschen „Frankreichaustausch-Botschafter-AG“, die sich aus ehemaligen und aktuellen Brigitte-Sauzay-ProgrammteilnehmerInnen des Gymnasiums Lindlar zusammensetzt.

Die „Frankreichaustausch-Botschafter-AG“ unterstützt die Lehrkräfte beim Sammeln von Ideen und bei der Ausgestaltung des Projekts. Dank der Erfahrungswerte dieser SchülerInnen, die nicht nur an unserem Austausch mit Carrières-sur-Seine teilgenommen, sondern im Anschluss daran auch mehrere Monate in Frankreich verbracht haben, optimieren wir die sprachliche und inhaltliche Vorbereitung.

Ab Dezember 2019 lernen alle teilnehmenden SchülerInnen ihre AustauschpartnerInnen kennen.
Wünsche und Ideen der teilnehmenden SchülerInnen werden durch den o.g. Kontakt zu den AG-TeilnehmerInnen in die Projektplanung eingebracht.
Auch die „MINT-AG“ des Gymnasiums Lindlar wird in die Vorbereitung des Projekts und die Durchführung eingebunden werden, da mehrere Mitglieder der AG auch am diesjährigen Frankeichaustausch teilnehmen.

Begegnung

Im Rahmen des Besuchs der französischen Austauschgruppe in Lindlar finden Exkursionen und Phasen der gemeinsamen Projektarbeit statt (vgl. Programm und Abschnitt „Interdisziplinarität“).

Die SchülerInnen nehmen an den Exkursionen teil und arbeiten in deutsch-französischen Kleingruppen an Teilbereichen, die im Zusammenhang mit den Exkursionen oder dem Projektthema stehen.

Die SchülerInnen wählen ihr Gruppenthema und einigen sich innerhalb der Gruppe auf ein gemeinsames Produkt und arbeiten an der Umsetzung.

Die „MINT-AG“ und die „Frankreichaustausch-Botschafter-AG“ unterstützen die teilnehmenden SchülerInnen und Lehrkräfte in dieser Phase insbesondere bei der Anbahnung und Durchführung der Projektarbeit inhaltlich sowie sprachlich.

Die Einbindung der „MINT-AG“ bewirkt einen Motivationsschub bei den ProjektteilnehmerInnen und die Einbindung der „Frankreichaustausch-Botschafter-AG“ als IdeengeberInnen, HelferInnen und als sprachliche Vorbilder nimmt Sprachbarrieren, die gerade in der 1. Begegnungsphase auftreten können.

Vorbereitung

Die SchülerInnen und LehrerInnen bleiben in Kontakt, tauschen weitere Ideen für das Projekt aus. Aufgrund der Sommerferien und der anschließenden Rentrée-Phase in Frankreich sind keine angeleiteten Projektphasen geplant.

Die SchülerInnen und LehrerInnen behalten die Kontakte über digitale Medien aufrecht und tauschen weitere Ideen für das Projekt aus.

Die SchülerInnen behalten die Kontakte über digitale Medien aufrecht und tauschen weitere Ideen für das Projekt aus.

Begegnung

Im Rahmen des Besuchs der deutschen Austauschgruppe in Carrières-sur-Seine finden Exkursionen und Phasen der gemeinsamen Projektarbeit statt (vgl. Programm und Abschnitt „Interdisziplinarität“).

Die SchülerInnen arbeiten auf der Basis ihres im Rahmen der ersten Begegnung erworbenen Wissens weiter. Sie bereiten gemeinsam die Präsentationen vor.

Die französischen SchülerInnen können ihre in den vorausgehenden Unterrichtsstunden der LCE-Klasse neu erworbenen Kenntnisse in die o.g. Projektarbeit einbringen.

Sollten sich zu diesem Zeitpunkt SchülerInnen im Brigitte-Sauzay-Programm am Collège Les Amandiers befinden, unterstützen diese die Projektarbeit zielgerichtet.

 

Nachbereitung

Der Projektverlauf und die Projektergebnisse werden präsentiert und das Projekt als Ganzes evaluiert.

Insbesondere im Rahmen der LCE-Klasse in Frankreich, aber auch im Fachunterricht in Deutschland werden die Projektergebnisse nachbereitet, vertieft und der Projektverlauf evaluiert. Die Ergebnisse werden unter den Projektpartnern ausgetauscht, abgeglichen und für die Planung weiterer Projekte genutzt.

An beiden Schulen wird eine kleine Ausstellung durchgeführt, die die gemeinsam erarbeiteten Produkte zeigt. Die Ergebnisse werden auch auf die Homepages der Schulen gestellt und/oder an einem Tag der offenen Tür gezeigt, an dem die SchülerInnen als Experten von ihrem Projekt berichten.
Das Projekt wird an beiden Schulen mit Hilfe der SchülerInnen evaluiert und die Rückmeldungen der SchülerInnen für die Planung weiterer Projekte genutzt.

Sollten sich zu diesem Zeitpunkt SchülerInnen im Brigitte-Sauzay-Programm an der jeweiligen Partnerschule befinden, unterstützen diese den Evaluations- und Präsentationsprozess zielgerichtet.

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