IRIS 2.0-Europa
IRIS 2.0-Europe
- Deutsch-französische Beziehungen
- Europa
- Fremdsprachen
- Interkultureller Dialog
- Kulturelles Erbe / regionale Identität
- Teamfähigkeit
Ein innovatives, zweisprachiges Lernprojekt in interkulturellen Tandems und Kleingruppen. Die Teilnehmer:innen unterstützen sich gegenseitig – mal als „Profi“ in der Muttersprache, mal als Lernende:r in der Fremdsprache. Englisch wird bewusst ausgeschlossen, der Fokus liegt auf europäischen Themen und deutsch-französischem Dialog. Durch interaktive Trainingseinheiten und Exkursionen in Straßburg wird Sprache lebendig erfahrbar und das europäische Bewusstsein gestärkt.
- Prinzip des interkulturellen Tandems als Lernmethode
Gegenseitiges Lehren und Lernen: Die Schüler:innen übernehmen abwechselnd die Rolle der Lehrenden und Lernenden. Dies fördert nicht nur die Sprachkompetenz, sondern auch Verantwortungsbewusstsein, Empathie und Selbstständigkeit. Natürliche Sprachvermittlung: Durch den authentischen Austausch in Alltagssituationen wird Sprache nicht nur theoretisch, sondern praktisch und lebendig erlebt. - Integration von Prüfungsvorbereitung in den Tandemprozess
Kooperative Prüfungsvorbereitung: Die Schüler:innen üben gemeinsam für Sprachprüfungen, geben sich Feedback und simulieren Prüfungssituationen. Dadurch wird die Prüfungsvorbereitung für sie weniger belastend und effektiver. - Bewusste Ausschließung des Englischen
Fokus auf die Zielsprachen: Englisch wird als Kommunikationssprache ausgeschlossen, um die Mehrsprachigkeit in Europa aktiv zu fördern. Dies stärkt die Motivation, Deutsch und Französisch zu sprechen, und zeigt, dass Sprachenvielfalt eine Bereicherung ist.
Aktivitäten
- · CIARUS, Straßburg
Begegnung
Eisbrecher- und Teambuilding-Aktivitäten, Sprachanimation, interaktive Spiele und Übungen zum Thema Europa und dt.-frz. Beziehungen, sprachliche Aktivität mit Hilfe moderner Kunst, Training des Wortschatzes, Hör- und Leseverstehens, des Schreibens und Sprechens im deutsch-französischen Tandem oder Kleingruppe, zweisprachige Theaterübungen, Erinnerungstagebuch oder -video
Im Rahmen dieses Projekts arbeiten die Schülerinnen und Schüler durchgehend in deutsch-französischen Tandems oder gemischten Teams. Diese Form der Zusammenarbeit fördert nicht nur den sprachlichen Austausch, sondern stärkt auch das europäische Bewusstsein durch die direkte Begegnung mit der Kultur und Sprache des Nachbarlandes. Der Ablauf ist in klare Phasen unterteilt, in denen abwechselnd Deutsch, Französisch oder – je nach Situation – beide Sprachen gesprochen werden. Englisch wird bewusst nicht als Kommunikationssprache genutzt, um die Zielsprachen gezielt zu fördern und die Bedeutung der europäischen Mehrsprachigkeit zu unterstreichen. Durch diese Herangehensweise wird die Vielfalt der Sprachen in Europa erlebbar und als Bereicherung erfahren. Die Arbeit in Tandems und Kleingruppen bietet den Lernenden die Möglichkeit, ihre sprachlichen Fähigkeiten intensiv zu trainieren und gleichzeitig interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler unterstützen sich gegenseitig, korrigieren sich behutsam und helfen einander, Fortschritte in der Fremdsprache zu erzielen. Sie lernen, Rücksicht zu nehmen, indem sie ihr Sprechtempo anpassen, verständliche Erklärungen in der Muttersprache finden oder nonverbale Mittel wie Gestik und Mimik einsetzen. Dadurch wird nicht nur die Sprachkompetenz, sondern auch die Fähigkeit zur kooperativen Zusammenarbeit und zum empathischen Umgang miteinander gestärkt. Gleichzeitig wird durch die Begegnung mit der Sprache und Kultur des Partnerlandes das Verständnis für die europäische Vielfalt gefördert. Die Schülerinnen und Schüler erleben, wie Sprachen und Kulturen in Europa miteinander verbunden sind und wie wichtig gegenseitiger Respekt und Verständigung für ein gemeinsames Europa sind.
Die Aufgaben sind so konzipiert, dass sie den Lernenden vielfältige Anlässe und motivierende Impulse bieten, um die Kommunikation in der Zielsprache aktiv zu üben. Dabei werden die Schüler*innen dazu ermutigt, selbst initiativ zu werden, ihre sprachliche Handlungsfähigkeit zu erweitern und kreatives Denken zu entwickeln. Durch Tandem- und Partnerarbeit haben sie zudem die Möglichkeit, auch einen Rollenwechsel vorzunehmen, um so ihre personale, soziale und methodische Kompetenz zu stärken.
- · jede Gruppe bei sich
Vorbereitung
Kennenlernen Herstellung eines geeigneten Gastgeschenks, das etwas von beiden Partner*innen vereint (z. B. eine Stofftasche in der Lieblingsfarbe meines Partners/meiner Partnerin mit dem Logo meiner Schule, mit einem Piktogramm meines Lieblingssports) Einführung in die Aufgaben der DELF- bzw. DSD1-Prüfungen
Die Schüler*innen erhalten einen Steckbrief ihres Tandempartners bzw. ihrer Tandempartnerin. Ihre Aufgabe ist es, eigenständig über soziale Medien Kontakt aufzunehmen und sich gegenseitig kennenzulernen. Dabei sollen sie gezielt Fragen stellen, um die Vorlieben, Interessen und Persönlichkeit des Tandems zu erkunden. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage, um ein persönliches Gastgeschenk (maximaler Wert: 5 €) selbst herzustellen oder auszuwählen. Die Schüler*innen stärken ihre sozialen Kompetenzen, lernen, Beziehungen aufzubauen, und erleben, wie Kreativität und Empathie im Alltag wirken. Gleichzeitig entsteht ein greifbares Ergebnis – das Gastgeschenk – das die Verbindung zwischen den Tandems symbolisiert.
Die Aufgabe lässt Raum für individuelle Lösungen und fördert selbstständiges Handeln. Die Schüler*innen üben digitale Kommunikation, Empathie und kreative Problemlösung in einem realen Kontext.
- · jede Gruppe für sich
Nachbereitung
Vertiefung der erworbenen Kenntnisse im Unterricht und gezielte Vorbereitung der DELF- bzw. DSD1-Prüfung Durchführung der DELF- bzw. DSD1-Prüfung am zentralen Prüfungstermin
Bei der Anfertigung von Texten in der Endphase der Prüfungsvorbereitung können sie sich immer wieder auf digitalem Wege die "Expertenmeinung" ihrer Tandempartner*innen aus dem Nachbarland einholen und die neu gewonnene Partnerschaft nutzen.
Eigenständiges Arbeiten und Engagement im Unterricht zur Vorbereitung der Prüfungen Ablegen der Prüfung Evaluation des Projekts / Was habe ich gelernt? - ggf. Veränderung des Konzepts für das Nachfolge-Projekt Nach den Prüfungen berichten die Schüler*innen dem kommenden E-Jahrgang von ihren Erfahrungen, um sie für diese Form der Vorbereitung und die europäische Begegnung zu begeistern.