Brandenburger Tor
Großstadterfahrungen im Wandel der Zeit
Expériences urbaines au fil du temps
Einen deutsch-französischen Blick auf Lebensraumerfahrungen werfen

Projektträger Deutschland

10
 SchülerInnen
15-17
 Jahre
11.
 Klasse
Max-Beckmann-Schule, Frankfurt am Main

Projektträger Frankreich

10
 SchülerInnen
15-17
 Jahre
1ère
Lycée Jean Macé, Lanester
Beschreibung

Ausgehend von ihren eigenen Lebensraumerfahrungen setzen die Schüler sich in deutsch-französischen Tandems mit Großstadterfahrungen im Spiegel der Kunst und Literatur auseinander. Den Schwerpunkt, der während der Begegnung in Berlin vertieft werden soll, bildet dabei die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bis zum Ende der Weimarer Republik mit dem Aufkommen avantgardistischer Kunstrichtungen (Expressionismus, Dadaismus, Surrealismus und Neue Sachlichkeit).
Das Projekt ist als Teletandem-Projekt angelegt und setzt die Prinzipien der Projektpädagogik um. In den beiden Distanzphasen vor und nach der Begegnung nutzen die Schüler den gemeinsamen virtuellen Kursraum, um sich kennenzulernen und um das Projekt vor- und nachzubereiten. Die Aufgabenstellungen in den Distanzphasen und während der Begegnung erfordern zur Herstellung eines gemeinsamen Endproduktes (einen deutsch-französischen, virtuellen Stadtführer) eine intensive Interaktion und Kooperation der Tandempartner.

Unser Ziel

Die Teilnehmer erstellen einen virtuellen Stadtführer von Schülern für Schüler. Jedes Tandem wählt jeweils einen Ort, der seiner Meinung nach für das heutige Berlin repräsentativ ist. In einer multimedialen Auseinandersetzung mit diesem Ort drücken die Tandempartner dann ihre persönlichen Gefühle und Vorstellungen, die sie mit dem Ort verbinden, aus und recherchieren die historischen Aspekte. Das aktuelle Benutzerfoto und das Selfie, das die persönlichen Gefühle, die mit diesem Ort verbunden werden, zum Ausdruck bringt, werden mit Hilfe einer Audiodatei in der Zielsprache kommentiert. Der historische Aspekt wird schriftlich in beiden Sprachen dargestellt. Die deutsch-französischen Schülerprodukte werden im virtuellen Kursraum auf einem digitalen Stadtplan (ThinkLink) hochgeladen und von den Schülern kreativ gestaltet. Der Stadtführer wird anschließend auf den Homepages der Gymnasien veröffentlicht.