Schüler der 1e und 2de Abibac am Lycée Camille Sée, September 2015
Faszination für europäische Industrielandschaften: Lost places?
Fascination des friches industrielles: abandon de "lost places" ou nouveaux filons touristiques?
Industriekultur und Tourismus, im Elsass und im Ruhrgebiet (Textil, Kali, Kohle, Erz, Stahl)

Projektträger Deutschland

26
 SchülerInnen
14-16
 Jahre
10.
11.
 Klasse
Gymnasium am Kothen, Wuppertal, NW

Projektträger Frankreich

26
 SchülerInnen
15-16
 Jahre
1ère
Lycée Camille Sée, Colmar, SB
Beschreibung

Wie prägen Industrie und Bergbau die Landschaft? Was soll aus der industriellen Vergangenheit in innovativen und umweltbewussten Wirtschaftsräumen werden? Durch die Untersuchung unterschiedlicher Modelle (Landschaftspark Duisburg, Lost Places Kaliwerk, Museum Zeche Zollverein) sollen die Schüler angeregt werden, die industriellen Orte vor dem Hintergrund des Strukturwandels in einem interaktiven Prozess zu erkunden und sich kritisch und kreativ mit ihnen auseinanderzusetzen.

Unser Ziel

Die Endprodukte der Schülerinnen und Schüler sollen einen Überblick über den Verlauf der Austauschwochen geben und werden im Rahmen von zwei "deutsch-französischen virtuellen Ausstellungen" (1x am Ende der Woche in Wuppertal, 1x am Ende der Woche in Colmar) vorgestellt.
Den deutsch-französischen Schüler-Tandems sollen mehrere Präsentationsformen zur Wahl gestellt werden, um so differenziert wie möglich arbeiten zu können. So können die Schülerinnen und Schüler zwischen folgenden Produkten wählen: Videoclips, Blog, Werbeflyers, Werbevideos für die Region, Fotocollage. Die deutsch-französischen Schüler-Tandems verleihen den o.g. Produkten Stimme und Aussage und gestalten eine "Vernissage". Es ist uns besonders wichtig, nicht nur die inhaltlichen Aspekte des Projekts darzustellen, sondern den Schülern auch die Möglichkeit zu geben, ihre persönlichen Erfahrungen einzubauen und so einen Überblick über den Facettenreichtum von einem Schüleraustausch zu präsentieren.

  1. Vorbereitung | Préparation

    Zeit: 
    26.01.2016 bis 25.09.2016
    Ort: 
    jede Gruppe bei sich

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    Dokumentation
    Pädagogische Werkstatt
    Nach der virtuellen Kontaktaufnahme durch Emails und soziale Netzwerke wollen wir den deutsch-französischen Tandems sprachliche und inhaltliche Aufgaben geben, damit sie Kommunikationsstrategien üben und sich inhaltlich austauschen. Jede Gruppe soll mit Rollenspielen auf einige typische Situationen eines Austauschs vorbereitet werden und somit den Schülerinnen und Schülern eine erste Möglichkeit bieten, das Überlebensvokabular anzuwenden. Diese gezielte Vorbereitung trägt dazu bei, Konflikte vor Ort zu minimieren und die Schüler werden selbstbewusster, um kleinere „Probleme“ eigenständig zu lösen. Inhaltlich werden die Austauschwochen durch eine Annäherung an das Projektthema vorbereitet.
  2. Begegnung in Frankreich

    Zeit: 
    25.09.2016 bis 01.10.2016
    Ort: 
    Colmar

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    Dokumentation
    Pädagogische Werkstatt
    Während der Ausflüge sorgen wir dafür, dass stets gemischte deutsch-französische Gruppen gebildet werden, so dass der zweisprachige Ansatz gefördert wird. Mit Hilfe von Fragebögen, Interviews, Stadtrallyes, einem Fotowettbewerb möchten wir die Schüler dazu aufregen, sich informativ und kreativ mit dem Thema auseinanderzusetzen. In den Gastfamilien erstellen die Tandems z.B. ein deutsch-französisches Kochbuch. Somit sammeln sie nicht nur Materialen sammeln, sondern arbeiten Ergebnisse aus, die zwischen den Begegnungen ausgearbeitet werden. Die Endprodukte werden in Tandems oder in Kleingruppen in der Schule und in der Gastfamilie vorbereitet, um am Ende der Woche ausgestellt zu werden.
  3. Nachbereitung | Evaluation

    Zeit: 
    10.12.2016 bis 20.12.2016
    Ort: 
    jede Gruppe bei sich

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    Dokumentation
    Pädagogische Werkstatt
    Jede Gruppe wird ein Feedback geben, die Rückmeldungen werden dann ausgetauscht um zu überlegen, was verbessert werden kann. In sprachlicher und inhaltlicher Hinsicht werden die Ergebnisse des Projekts ausgebaut, im Fremdsprachenunterricht, in Geschichte und Erdkunde werden die Schüler als neue "Experten" in den Themengebieten Industrialisierung, Raumplanung und Tourismus. Wir wünschen natürlich, dass die Schüler in Kontakt bleiben und dass unsere Schule ihr Austauschprogramm ausbauen können. Eine spätere Drittortbegegnung im Jahre 2017 wird nicht ausgeschlossen!